....unsere Gedanken

Diese Seite hilft uns, Gedanken und Erinnerungen mit der Familie und Freunden zu teilen.

Wir wollen euch allen die Möglichkeit geben, zu schreiben was selbst fünf Jahre danach in euch vorgeht.

Gleichzeitig wollen wir uns aber lebhaft an Wolfgang erinnern.

 

Diese Homepage wurde in unserem Sinne erstellt und ist lebendige Erinnerung.

Diese Idee ist etwas ganz  Besonderes und spendet uns Trost und gibt uns Kraft.

 

Vielen Dank,

Evi, Lina und Max

17. April 2015
17. April 2015
Sonnblick in Rauris,  1994
Sonnblick in Rauris, 1994
Kommentare: 12
  • #12

    Hannerl (Freitag, 23 November 2018 11:05)

    Lieber Bärli!
    Mit Wehmut denke ich heute an dich. Natürlich hätten wir deinen 61ger heute ordentlich gefeiert. In Brunn wäre aufgekocht worden, die feinen Gläser aus der Vitrine geholt (außer für Jürgen), und du wärest schon damit beschäftigt die Sangria anzusetzen. Wir hatten alle eine tolle Zeit damals! Heute ist alles ein bisschen anders, aber auch gut so wie's ist. Ich frag' dich immer noch nach Rat, wenn ich nicht weiterweiß. Und du gibst immer noch Antwort. Du wirst immer in unseren Seelen weiterleben, denn du bist einer der Menschen, die eben nicht ersetzbar sind.
    In inniger Freundschaft
    Hannerl

  • #11

    Walter (Dienstag, 17 April 2018 16:25)

    Hallo Wolfgang,
    Es sind fünf Jahre vergangen,...unglaublich! Der Alltag hat die Erinnerung an dich schon oft überdeckt. Der Zufall wollte es, dass ich an deinem Gedenktag in Canada bin und auf den Gletscherhängen in British Columbia meine Schwünge in den Tiefschnee ziehen kann. Wir hatten das auf unserer gemeinsamen „Bucket-List“! Nach so langer Zeit konnte ich es jetzt erledigen und du warst im Gedanken mit dabei! Es war ein super Tag mit Sonne und frischem Pulverschnee.
    Wolfgang,....missed you!

    Walter

  • #10

    Max (Samstag, 15 April 2017 22:09)

    Vier Jahre...Vier Jahre und ich melde mich hier zum ersten Mal zu Wort. Naja wunderts Dich? Hab ich mich schon je darum gerissen meine Gedanken niederzuschreiben? Hab ich mich denn je darum gerissen überhaupt irgendetwas niederzuschreiben? Und außerdem: sind eh immer da...die Gedanken...bei Tag aber vor allem bei Nacht…
    Du hast uns so erzogen, dass du uns Dinge vorlebst und somit Möglichkeiten anbietest wie man es machen kann. Du hast zum Beispiel mit uns geteilt dass du den viel zu frühen Tod deiner Mutter damals nicht verarbeitet hast und dies erst mühevollst viele Jahre später nachholen musstest. Du hast lediglich diese Erfahrung mit uns geteilt, du hast nicht gesagt „macht es mal anders“, dass musstest du nicht. Für mich war spätestens als das Thema mit deinem Tod für mich aktuell wurde klar, dass ich alles daran setzen will, nicht davon zu laufen und mich mit der Trauer immer und immer wieder auseinandersetzen möchte und dem Thema so viel Raum geben möchte, wie es eben braucht. Ich wollte es verarbeiten...unbedingt! Die erfolgreiche Verarbeitung ist mir von professioneller Seite auch bestätigt worden. Doch, so erlebe ich es, ist dieser Prozess keiner der abgeschlossen werden kann.
    Denn, wie gesagt, die Gedanken sind immer da...bei Tag, aber vor allem bei Nacht...bei Nacht, das sind die Träume das Unterbewusste, da bist du derart präsent und vor allem lebendig und das nicht nur im Ausnahmefall, es sind unzählig viele Träume in denen du vorkommst. Teils quicklebendig als hätte es den 17.4.13 nie gegeben, teils mit wieder neu erlangten Kräften nach überwundener Krankheit und teils, es mag seltsam klingen aber ja, auferstanden von den Toten und wieder voll im Leben stehend. Aber definitiv unglaublich viel da...in den Träumen... Und an so vielen Morgen frag ich mich immer nur: Was hat das zu bedeuten? Hab ich doch kapital darin versagt deinen Tod und die Trauer zu verarbeiten oder ist es schon OK so wie es ist...mehr als OK, lebst du weiter in meinem Gedanken in meinem (Unter-)Beswusstsein, in meinem Herzen? Du hast uns auch immer eine positive Lebenseinstellung vorgelebt, weshalb ich hoffe das Zweiters zu trifft. Ich hoffe es ist OK...mehr als OK...ich hoffe es ist ein Geschenk dass du zumindest in meinen Träumen noch da bist und zumindest in diesen das mit mir erleben kannst was du in den letzten vier Jahren verpasst hast. Denn du weißt dein Tod hat mich schwerer getroffen als sonst je etwas in meinem Leben aber - und da spricht jetzt wieder die positive Lebenseinstellung – ich bin unendlich dankbar für die Zeit die wir hatten, das es nicht noch früher passiert ist, ich bin dankbar, dass wenn uns schon so ein Schicksalsschlag ereilen muss, dass du nicht leiden musstest, dass du bis zur letzten Minute voll im Leben gestanden bist… Ich bin unendlich dankbar wie viel wir miteinander erleben durften...Nur dass du meine Anita nicht kennenlernen konntest und jetzt unseren Moritz das, ja das will nicht so recht in meinen Kopf. Du wärst doch so ein unendlich toller Opa geworden und ich weiß wie es ist einen unendlich tollen Opa zu haben. Und vor allem: DU hättest so eine verdammte Freude damit gehabt Opa zu sein! So eine verdammte Freude mit dem kleinen Moritz gehabt und mit dem was da noch kommen wird. Ewig Schade dass wir Bärli mit Max und Moritz nie erleben durften und nie erleben werden…ja das will und kann ich nicht so recht begreifen….Ich befürcht‘ da bleiben uns nur die Träume…ist ja doch verdammt gut, dass wir sie haben!

  • #9

    Lina (Donnerstag, 16 März 2017 01:02)

    Ach Papa, obwohl du immer bei mir bist, zeigst du dich an manchen Tagen dann doch mehr. Heute is der Frühling in London angekommen. Wir haben die ersten Pints draussen getrunken. Ich hab deine alte Raulederjacke an.
    Beim nach Hause schlendern brüllt mir der Konstantin Wecker viel zu laut "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist" ins Ohr. (Ich weiss eh, dass schadet dem Trommelfell und so).

    Jedenfalls, bist du neben mir her spaziert. Dir gefällt meine Gegend, mein Leben hier. Du hast mir ja auch bei der Entscheidung geholfen, hier her zu kommen. Die letzten vier Jahre (VIER JAHRE?!) waren nicht immer leicht. Aber wie war das nochmal, mit dem Genuss? Man darf nicht träge sein und man darf nicht ruhen... aber wir tun eh weiter! All deine Freunde und die Mama und Max und dein Enkel Moritz... Wir leben hier alle für dich kunterbunt weiter - dir würds so taugen! Vor allem jetzt. Jetzt ist der Sommer nicht mehr weit...

    Vielleicht wars doch ein Pint zu viel, aber mich hats dann mal wieder auf die Seite hier verschlagen. Vier Jahre verlangen halt manchmal nach Bilder von dir. Wir vermissen dich wirklich sehr hier! Vor allem jetzt, wo doch dein geliebter Sommer kommt... Wir werden dich aber auch dieses Jahr wieder mit auf all unsere Abenteuer nehmen!

  • #8

    alex (Mittwoch, 19 Oktober 2016 01:06)

    irgendwie schau ich heut zum ersten mal die homepage an - ich weiss nicht, warum ich gra jetzt drauf gestoßen bin, ich weiss auch nicht, warum ichs früher nicht getan hab - vielleicht feig? der letzte eintrag von euch ist schon eine weile her und ich weiss auch nicht, ob die site noch gewartet wird; was mir wichtig ist zu sagen - und ich glaub, das ist nach so "langer zeit" vielleicht noch glaubwürdiger: ich denk an swoberl fast jedes mal, wenn ich mich aufs radl setz, sehr oft, wenn ich schwimm, oft, wenn ich in retz laufen geh (weil ich ihm das so gern mal gezeigt hätt), wenn ich einen tri-wettkampf bestreit, wenn ich (selten aber doch) eine justizveranstaltung besuch, aber auch wenn ich mich im job nicht mehr auskenn: "was hätt wolfgang dazu gemeint?"! mir gehts jedenfalls so, dass das nicht entscheidend weniger wird nach den jahren, und auch das traurig sein nicht und auch das froh sein, dass ich ihn (zu wenig) begleiten hab dürfen!

  • #7

    Walter (Sonntag, 23 November 2014 23:03)

    Hi Swobo!
    Der Freundeskreis, genauer die Tennisrunde hat heute auf deinen Geburtstag angestoßen.
    Da kommen wieder nette Erinnerungen auf und Max ist mit deinem Rucksack seiner Wege gegangen.
    Du kommst nicht mehr jeden Tag in unserer Erinnerung vor, aber wenn es einen Grund wie heute gibt sind die Bilder wieder präsent!
    Happy Birthday!
    Walter

  • #6

    Eva (Donnerstag, 03 Juli 2014 01:02)

    Lieber Wolfgang,
    Mit jedem Menschen, der von uns geht, wird diese Welt um ein Stück ärmer. Denn jeder hat seine einmalige Weise da zu sein. Wir können seine Stimme hören oder den Klang seiner Schritte aus vielen heraushören. Seine Art zu lächeln oder einen anderen anzuschauen, wird uns immer im Gedächtnis bleiben. Jeder Mensch, der die Erde verlässt, war ein Geschenk an uns und hinterlässt bleibende Spuren.
    Mitten in der Traurigkeit kann die Dankbarkeit aufblühen wie eine Blume
    Ruth Rau
    Mit Deinem Tod ist unser aller Welt um ein Stück ärmer geworden, aber Du lebst in unseren Erinnerungen, Gedanken und Herzen weiter. Du hast in all Deinen Rollen, als Partner, Vater, Freund, Sportler, Arbeitskollege, Chef, Haindling Fan u.v.m. Deine Spuren in unser aller Leben hinterlassen, manche Spuren sehr tief und intensiv, andere nur oberflächlich und leicht. Ich wünsche uns allen, die wir dieses Leben noch genießen, dass wir mit der Zeit mehr und mehr die Dankbarkeit empfinden, Dich kennengelernt und viele Jahre begleitet haben und mit Dir mit gelebt haben, als darüber traurig zu sein, dass Du so überraschend und viel zu früh gegangen bist.
    Für mich bleibt Dein Tod für immer mit meinem Geburtstag verbunden, danke, dass Du Dich für den 17. und nicht den 18. April entschieden hast! Mit Dir ist der vierte Mann aus meinem Freundeskreis einfach viel zu früh verschwunden (die anderen drei sind nicht einmal 50 geworden) und ich war zum vierten Mal einerseits tief betroffen und fassungslos, andrerseits heil froh, dass auch diesmal der Kelch an mir vorüber gegangen ist, meinen Lebenspartner zu verlieren.
    Ich würde ja für mein Leben gern singen und gut Gitarre spielen können, aber bis jetzt habe ich das nur sehr stümperhaft geschafft. Einer der das ganz hervorragend kann ist Reinhard Mey. Von Ihm möchte ich Dir das Lied "Schade, dass Du gehen musst" widmen, ich mag da nichts umschreiben, auch wenn der Text vom Inhalt der Erinnerungen nur zum Teil auf Dich passt, ist einfach ein total berührendes Abschiedslied und immer, wenn ich es auflege dann denke ich an Dich und einige andere, die ich vermisse.
    Ich möchte auf Deiner Seite abschließend die erste Strophe schreiben und einfach dabei an Dich denken. Auch wenn wir uns persönlich leider nicht viel zu sagen hatten, schicke ich Dir und allen unseren FreundInnen diese Worte mit auf den weiteren Weg.
    Schade, dass Du gehen musst, lang vor Deiner Zeit.
    So wie ich die Dinge seh, tut's Dir selbst schon leid.
    Einfach so hinaus zu gehen, hast Du mal bedacht,
    Was Dein Fortgehn uns, mein Freund, für einen Kummer macht.
    Was Dein Fortgehn uns, mein Freund, für einen Kummer macht.

    Bye, bye and we shall meet again, if the good Lord is willing. And I should hope, he is willing.
    Eva

  • #5

    Gisi (Dienstag, 22 April 2014 17:45)

    Wenn sich Wehmut und Erinnerung zusammentun, wenn Wolfgang unerreichbar scheint und für immer für uns verloren, dann schimmert er immer wieder aus weiter Ferne herüber.

    Verlieren und schwarzblaues Erinnern:

    Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück. Es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, fällt ab, was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach den Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar in Widerspruch stehen................ Rainer Maria Rilke

  • #4

    peter (Donnerstag, 17 April 2014 23:11)

    gestern Mittwoch, üblicher Tag für unsere gemeinsame Ausfahrt.
    Gemeinsam ? ja wie üblich, Otto, Emmerich, Peperl und ich. Nein doch nicht gemeinsam. Das war keinThema, aber jeder von uns fuhr mit dem Bewusstsein, das war spürbar. Bei bitterer Kälte und heftigem Wind, alleine wäre keiner von uns gefahren, gemeinsam wollten wir diese Runde machen. Mit Wolfgang, für Wolfgang.
    Die Strecke war auch so gewählt dass das letzte Drittel gleich wie vor einem Jahr ausfiel, wir konnten am Platz mit dem Kreuz unseren Gedanken nachhängen und den Gefühlen freien lauf lassen.
    Wir waren ungestört, einsam und doch mit Dir, das wird so bleiben.

    peter

  • #3

    Norbert (Donnerstag, 17 April 2014 17:37)

    Meine Trauer um Dich, mein Freund , hat sich in diesem einen Jahr immer mehr verflüchtigt. Das ist auch gut so, denn unser Leben soll sich weiter positiv und glücklich entwickeln. Doch in vielen Situationen bist Du in meinen Gedanken noch präsent und das wird nicht so schnell vergehen.
    Heute war ich gedanklich oft bei Dir und beim Durchsehen der vielen Fotos kamen viele berührende Erinnerungen in mir hoch.

    Machs gut, wo immer Du jetzt bist

    Norbert

  • #2

    Hanni (Donnerstag, 17 April 2014 10:26)

    Lieber Bärli!

    Vielleicht hast Du Dich gewundert, dass von mir bisher kein Eintrag gekommen ist. Hab' ich Dich doch all' die Jahre zu diversen Anlässen liebend gern auf die Schaufel genommen und so manche Kopfnuss dafür einstecken müssen (seither mein flacher Hinterkopf). Aber es gibt im Leben Momente wo auch ich sprachlos bin. Und das ist jetzt nicht weil Du mir ein:,,Halt jetzt endlich Deine Klappe!'', an den Kopf geworfen hast, sondern weil Du Dich einfach aus meinem und unseren Leben verabschiedet hast. Es gibt fast täglich Situationen wo ich Dich spüre, sei's weil gerade der Dean Martin ,,Volare'' im Radio singt oder ich die Fensterbank in der Küche abstaube, die erst durch die Unterlichte möglich war (Dein Vorschlag). Jetzt kommen mir schon die Tränen und ich sehe Dich ein wenig gerührt und verlegen schmunzeln und höre Dein ,,Hannerl''. Oft frage ich Dich in Gedanken nach Rat und fühle Deine Antwort. Es fällt nicht leicht der Zukunft noch viele schöne Erlebnisse im Freundeskreis abzuringen. Ich bin gedanklich schwer petrusgassen- und breitenfurtlastig. Und dennoch hat auch die Jetztzeit ihre guten Seiten. Immer wenn ich auf's Häusl gehe, denke ich an Dich. Dort hängt ein ,,Urinal'' um das Du uns immer beneidet hast und das es ohne Dich nicht gäbe.
    Und wenn meine Zeit gekommen ist, weiß ich wo ich Dich finde, ich werde nur für Dich singen und mich dann gleich verdrücken bevor die Tachtel kommt.

    In Liebe
    Hannerl

  • #1

    wolfgangswoboda (Mittwoch, 16 April 2014 21:27)

    Hallo Wolfgang!

    Es ist ein Jahr vergangen und du gehst noch immer unheimlich ab! In vielen Situationen bist du einfach präsent und man spürt deinen Spirit. Am Gipfel des Zuckerhütl in den Stubaier Alpen war dein Platz beim Gipfelfoto leer, aber irgendwie warst du für uns eigentlich mit dabei!

    Walter

Zuckerhütl in den Stubaier Alpen 2014
Zuckerhütl in den Stubaier Alpen 2014