Liebe Freunde, Kollegen und Weggefährten von Wolfgang!

Es ist nun schon eine Weile her, seit wir uns von Wolfgang verabschieden mussten.
 
Ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich für die überwältigende Anteilnahme, das unglaubliche Engagement und die liebevollen Bemühungen um die Kinder und mich bedanken. 
 
Bei der Verabschiedung und auf der Webpage habt Ihr Euch bemüht, Bärli in all seinen Facetten zu beschreiben, zu ehren und auf die Schaufel zu nehmen.
All das hätte ihm sehr gut gefallen.


Ich hab mich in den letzten Monaten etwas zurück gezogen und diverse Angebote von Euch nicht angenommen.
Es tut mir leid und ist nicht bös gemeint, aber ich brauch nach diesem Ereignis sicherlich noch eine Weile, um mich wieder zu sammeln und mein Leben neu zu ordnen.

Danke für Euer Verständnis.
Liebe Grüße
Evi

 

Gedanken 2013

Diese Seite hat uns geholfen, Gedanken, Anteilnahme und Erinnerungen zu teilen.

Wir wollten euch allen die Möglichkeit geben, der Familie und den Freunden mitzuteilen was in euch vorgeht. Gleichzeitig haben wir uns aber lebhaft an Wolfgang erinnernt.

 

Vielen Dank,

Evi, Lina und Max

 

 

 

 

 

Thomas Mühlbacher (Sonntag, 14 Juli 2013 21:59)

WOLFGANG SWOBODA PREIS FÜR MENSCHLICHKEIT IM STRAFVERFAHREN

Die Vereinigung Österreichischer Staatsanwältinnen und Staatsanwälte stiftet einen Preis, der den Namen 
„Wolfgang Swoboda Preis für Menschlichkeit im Strafverfahren“ trägt.

Der Preis ist eine nicht dotierte Auszeichnung und soll neben der Anerkennung für die Preisträger auch bewirken, das Streben nach Menschlichkeit und Gerechtigkeit sowie die Verwirklichung der Menschenrechte im Strafverfahren und die aktive Rolle, die den Strafverfolgungsbehörden im allgemeinen und den Staatsanwaltschaften im besonderen dabei zukommt, permanent in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern - ein Anliegen, das Wolfgang immer sehr wichtig war.

Der Preis kann an einzelne Menschen, Personengruppen oder Institutionen vergeben werden. Die Verleihung erfolgt anlassbezogen, soll jedoch nicht öfter als einmal jährlich erfolgen.

Vorschläge können von jedermann erstattet werden.

Wir danken Evi, Lina und Max, dass sie uns die Verwendung von Wolfgang`s Namen erlaubt haben.

http://staatsanwaelte.at/node/148

 

 

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    Radfahren für Bärli 17. Mai (Sonntag, 12 Mai 2013 21:04)


    Radfahren für Bärli:
    Angesichts des Datums 17.5 werden viele von uns für Wolfgang aufs Fahrrad steigen. Wir treffen uns um 16:50 am Schwarzenbergplatz und fahren bei der Critical Mass mit.
    Abfahrt 17:00. Wir, die für Wolfgang fahren, werden mit Trauerschleife fahren, schwarze Oberarm-Binde wie man z.B. vom Fussball kennt. Wenn geht bitte selbst mitbringen. Wir werden der Critical Mass folgen solange es vom Weg her Sinn macht (ca. 1,5 bis 2 Stunden, Weg ist jedesmal etwas anders) und dann Richtung Treppelweg (Stelle wo Wolfgang verstorben ist) aufbrechen und dort einige Gedenkminuten für ihn einlegen. Wir freuen uns über alle die mitkommen, es soll sich aber keiner verpflichtet fühlen. Das Tempo wird sehr langsam sein, es braucht also keiner Sorge haben, dass er es konditionell nicht schafft ;) Bei der Critical Mass wird immer von einigen Rädern aus Musik gespielt, wer also die Möglichkeit hat, sein Fahrrad mit Musik zu pimpen, soll dies bitte tun. Wolfgang hat ja aus seinem Musikgeschmack nicht gerade ein Geheimnis gemacht!
    Liebe Grüße,
    Evi, Lina, Max"

    (http://www.criticalmass.at/category/wien)

     

     

     

     

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    Trauerrede des Freundeskreis (Sonntag, 12 Mai 2013 20:47)

    Wolfgang,
    ich stehe jetzt hier als Vertreter eines sehr großen, lebendigen und aktiven Freundeskreises, der auch dank dir einzigartig ist. Begonnen hat das vor 45 Jahren: Gemeinsame Schulzeit, der Basketballverein, unzählige Urlaube, viele sportliche Highlights, durchzechte Nächte, endlose, laute Feste bis zum Morgengrauen, bei denen das eine oder andere Mal nur dein Richterausweis amüsante Polizeiaktionen verhindert hat.Und dieser Freundeskreis ist ständig gewachsen und wird sogar von unseren Kindern weitergelebt. Für viele warst Du Skilehrer, Rechtsbeistand und Psychologe in Personalunion.

    All das hat uns zusammengeschweisst. Wir haben uns gemeinsam weiterentwickelt, sowohl menschlich als auch beruflich.. Es war Dir fast unangenehm, als Dir der ,,Doktor'' verliehen wurde. Das Türschild mit Deinem Titel hat lange Zeit ein anderes Örtchen geziert als die Eingangstür in der Petrusgass.Wir haben deinen akademischen Grad wohl gewürdigt. Manche nannten Dich liebevoll Dr. Bärli. In boshafter Vorfreude haben wir alle auf den Hofrat Bärli gewartet, doch dieser Titel bleibt Dir jetzt erspart.

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    Dein ausgeprägtes Sozialempfinden hätte Dir nie erlaubt, sich über andere Menschen erhaben zu fühlen. Deine Zuneigung und Bewunderung galt den ,,vom Schicksal Gebeutelten'', den Querdenkern und Phantasten, den Gauklern und Künstlern. Das Außergewöhnliche hat Dich fasziniert und das hat Dich so außergewöhnlich gemacht. Wir alle haben Deinen wachen Geist sehr geschätzt.

    Du warst in sehr vielen Bereichen das Zugpferd, der Hüter, der Wegbereiter, egal, ob bei Ski- oder Rad-Touren.
    Du warst ein Guide wie er sein soll, auch durch dein handwerkliches Geschick, dein technisches Verständnis, vor allem aber durch deine unaufdringliche Hilfsbereitschaft. Ein Guide, der seine Gruppe sicher geleitet hat und die Langsamen und Schwächeren angespornt hat, ja nicht aufzugeben, damit alle gemeinsam das Ziel erreichen können. Und nach unserer Alpenüberquerung im Jahr 2000 hatten dich die Bikefreunde in Anlehnung an Guide oft liebevoll Guido genannt. Du warst ein „Universal-Guido“ und ein unendlich vielseitiges Energiebündel Und bei den vielen mit Evi organisierten Festen hast du dich als famoser Weinkenner und begnadeter Hobbykoch ausgezeichnet.
    . Wir sind uns – auch dank dir – alle so unverwundbar vorgekommen – alles schien so selbstverständlich.

    Vor 3 Wochen wurde uns dann unsere Endlichkeit vor Augen geführt. Wieder bist du uns voraus gegangen. Allerdings auf einem völlig unerwarteten, neuen Weg. Es ist ein Weg, der uns fassungslos macht.

    Nein, Fassungslosigkeit wäre gerade für Dich keine Erklärung, die du akzeptieren könntest. Und solltest Du Dir dort, wo du jetzt bist, trotzdem deine Lieblingsfrage stellen: "Mein Gott, bitte was mach ich hier?" Wir trösten uns damit, dass wir die Antwort kennen. Du bist jetzt der Staatsanwalt des Jüngsten Gerichts. Und dort kämpfst du für deine Werte: Gegen Intoleranz - gegen Dummheit -gegen Trägheit - gegen Humorlosigkeit - für Freiheit - für Menschenrechte. Dort Wolfgang, wirst Du keinen Papierkram brauchen, keine Aktenberge. Du wirst frei sprechen, wie es dir eben im Blut liegt. Du wirst deine ganzen Jähzorn und deine Leidenschaft in die Waagschale werfen, wie du es immer getan hast, wenn dich Dinge und Menschen zur Weißglut gebracht haben. Du wirst dabei keinen Talar tragen, keine Krawatte, sondern ein T-Shirt, Jeans und Flip-Flops. Und nachdem der Gerechtigkeit Genüge getan ist, öffnet sich dein Paradies: 5 Beaufort Wind, 6 Flascherln Südsteirer, 7 Schutzengerln, 8 Dreitausender und... ein Geschirrspüler, der erstens perfekt konstruiert ist, und den zweitens nur du einräumen darfst.

    Und wie es dein Naturell ist, wird dir das Paradies schon bald nicht gut genug sein, du wirst es neu erfinden. Du hast dich nie zufrieden gegeben mit dem, was ist, sondern in dem Moment, in dem du ein Ziel erreicht hast, hattest du längst ein neues vor Augen. Du warst ein Suchender, ein Getriebener, du warst ein Entdecker. Mittelmass war dir zuwider, wie auch Fadesse und Reden um des Redens Willen.
    Und wenn Dir Smalltalk zu viel war, dann hattest Du Deine Gegenstrategien: du bist gegangen, manchmal mitten im Satz, warst in deinen Gedanken versunken, bist Hunderte Längen geschwommen, hast Bäume abgeholzt oder hast dich in den Kreis deiner Familie zurückgezogen.
    Manche Dinge haben dich einfach nicht interessiert - bis zu einer bestimmten Grenze: Deine Grenze zur Hilfsbereitschaft. Wenn es darum ging, jemandem zu helfen, dann warst du da. Auf Knopfdruck. Mit Rat und Tat. Wenn es darum ging, zu helfen, hat dich in der Sekunde jedes Detail interessiert.

    Du hast einen verbissenen Kampf geführt, um deine Gefühle zu verstehen und die Gefühle der anderen für uns zu übersetzen. Und ist jemand in Ungnade gefallen, dann hast du entschieden: Im Zweifel -für den Angeklagten.

    Wolfgang, du bist wie so oft voraus gegangen. Es ist purer Zynismus, dass ausgerechnet ein Kämpfer wie du, nicht um sein Leben kämpfen durfte. Doch es ist ein Trost, dass du durch eigenen Antrieb in deinem Leben zehn Mal so viel erlebt hast wie andere, die viel älter werden.

    Wolfgang, du wirst uns fehlen... Und trotzdem immer da sein.

    Trauerfeier 10.Mai 2013 - Norbert Panny

     

     

     

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    Maria & Christian (Samstag, 11 Mai 2013 18:57)


    Wenn der Herrgott net will

    Die Welt ist so schön und die Welt ist so reich,
    Doch ist halt das Leben für alle nicht gleich.
    Es geht durcheinander, es ist kunterbunt
    Und doch ist die bucklige Welt kugelrund.
    Ein jeder Mensch hofft, und ein jeder Mensch strebt,
    Doch viele sind da, die umsonst nur gelebt,
    Was nützt alles Denken, es gibt nur den Schluß,
    Es kommt schließlich alles, wie kommen es muß:

    Waun da Heagott net wü, nutsd des goa nix,
    Schrei net um, bleib schön stumm, sog es woa nix.
    So woas imma, so bleibt es für ewige Zeit:
    Amoi obn, amoi unt, amoi Freid, amoi Leid.
    Waun da Heagott net wü, nutsd des goa nix,
    Sei net bös, net nervös, sog es woa nix.
    Renn nua nicht gleich fazweihfed und kopflos herum,
    Weu da Heagott wahs imma, warum.

    Das Leben hat mir eine Lehre geschenkt:
    Es kommt immer anders, als man es sich denkt.
    Drum soll man nie sagen, es muß und ich will!
    Der Herrgott entscheidet - und du halte still!
    Sei immer zufrieden mit deinem Geschick,
    Beneide nicht immer die andern um's Glück.
    Wie schnell kann es anders oft sein über Nacht:
    Das Ende wird immer von oben gemacht!

    Waun da Heagott net wü, nutsd des goa nix,
    Schrei net um, bleib schön stumm, sog es woa nix.
    So woas imma, so bleibt es für ewige Zeit:
    Amoi obn, amoi unt, amoi Freid, amoi Leid.
    Waun da Heagott net wü, nutsd des goa nix,
    Sei net bös, net nervös, sog es woa nix.
    Renn nua nicht gleich fazweihfed und kopflos herum,
    Weu da Heagott wahs imma, warum.

    Trauerfeier 10.Mai 2013 (Gesang und Gitarre)

     

     

     

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    Konstantin Wecker (Samstag, 11 Mai 2013 18:53)


    Wenn der Sommer nicht mehr weit ist


    Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
    und der Himmel violett,
    weiß ich, daß das meine Zeit ist,
    weil die Welt dann wieder breit ist,
    satt und ungeheuer fett.
    Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
    und die Luft nach Erde schmeckt,
    ist´s egal, ob man gescheit ist,
    wichtig ist, daß man bereit ist
    und sein Fleisch nicht mehr versteckt.
    Und dann will ich, was ich tun will, endlich tun.
    An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.
    Nur man darf nicht träge sein und darf nicht ruhn,
    denn Genießen war noch nie ein leichtes Spiel.
    Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
    und der Himmel ein Opal,
    weiß ich, daß das meine Zeit ist,
    weil die Welt dann wie ein Weib ist,
    und die Lust schmeckt nicht mehr schal.
    Wenn mein Ende nicht mehr weit ist,
    ist der Anfang schon gemacht.
    Weil´s dann keine Kleinigkeit ist,
    ob die Zeit vertane Zeit ist,
    die man mit sich zugebracht.
    Und dann will ich, was zu tun ist, endlich tun.
    An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.
    Nur man darf nicht träge sein und darf nicht ruhn,
    denn Genießen war noch nie ein leichtes Spiel.
    Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
    und der Himmel violett,
    weiß ich, daß das meine Zeit ist,
    weil die Welt dann wieder breit ist,
    satt und ungeheuer fett.

    Trauerfeier 10.Mai 2013

     

     

     

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    Nana Mouskouri (Samstag, 11 Mai 2013 18:51)


    What´s good about goodbye


    What's good about goodbye ?
    What's fair about farewell
    You know a broken heart
    Can come from such a broken spell
    Your love could bring eternal spring
    Your kiss could be a magic thing
    Your smile could be a shining light
    Burning from day to day
    More love brings from night to night

    If you should go away
    Our dreams will go astray
    Our soul will be a sigh
    Say you're mine forever
    Say your mine but never
    Say goodbye

    If you should go away
    Our dreams will go astray
    Our soul will be a sigh
    Say you're mine forever
    Say you're mine but

     

     

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    Joe Cocker & Jennifer Warnes (Samstag, 11 Mai 2013 18:49)

    Up where we belong!

    Who knows what tomorrow brings
    In a world few hearts survive?
    All I know is the way I feel
    When it's real, I keep it alive

    The road is long
    There are mountains in our way
    But we climb a step every day

    Love lift us up where we belong
    Where the eagles cry
    On a mountain high

    Love lift us up where we belong
    Far from the world below
    Up where the clear winds blow

    Some hang on to, 'used to be'
    Live their lives looking behind
    All we have is here and now
    All our life out there to find

    The road is long
    There are mountains in our way
    But we climb a step every day

    Love lift us up where we belong
    Where the eagles cry
    On a mountain high

    Love lift us up where we belong
    Far from the world we know
    Where the clear wind blows

    Time goes by, no time to cry
    Life's you and I, a life today

    Love lift us up where we belong
    Where the eagles cry
    On a mountain high

    Love lift us up where we belong
    Far from the world we know
    Where the clear winds blow

    Love lift us up where we belong
    Where the eagles cry
    On a mountain high
    Love lift us up where we belong

    Trauerfeier 10. Mai 2013

     

     

     

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    Silvia und Otto (Freitag, 10 Mai 2013 19:09)

    Liebe Evi, liebe Kinder!
    Wir wünschen euch alles Gute für die nächste Zeit.
    Wir danken für die besinnliche Trauerfeier, die auch uns hilft den tragischen Vorfall ab zu schließen .
    Jede Rede hat uns berührt und vorallem dir Max zollen wir höchsten Respekt. Jeder Vater wäre stolz so einen Sohn zu haben, auch dein Nachruf Lina hier auf der Homepage ist berührend. Geht euren geradem Weg weiter.
    Und Max, wir Versprechen auf unserem Rad hat dein Vater immer Platz.
    Vielen Dank
    Silvia und Otto Weinmayr

     

     

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    Agi (Freitag, 10 Mai 2013 10:41)

    Die Trauerfeier rückt näher und es ist immer noch kaum zu glauben, dass wir uns von Wolfgang verabschieden müssen und er nur mehr in unseren Gedanken weiterleben wird.
    Sein Fluchen auf dem Tennisplatz, das die ganze Halle ausfüllte und zeitweise ziemlich nervig war, wird uns jetzt fehlen.
    Eine bessere Methode, sich von der irdischen Welt zu verabschieden, hätte er sich wahrscheinlich gar nicht wünschen können. Bei einer seiner liebsten Tätigkeiten, als Mann, aufrecht und gerade, Männlichkeit scheint ihm überhaupt sehr wichtig gewesen zu sein.
    Nur der Zeitpunkt war schlecht gewählt, er hätte sich noch lange Zeit lassen können.

     

     

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    LHStv. Mag. Franz Steindl (Freitag, 03 Mai 2013 11:24)

    "Wer im Bewusstsein seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist der, der vergessen wird" (Johann Wolfgang von Goethe).

     

     

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    Hörbi (Mittwoch, 01 Mai 2013 22:26)

    Es ist bitter, dass unser größter Kämpfer nicht um sein größtes Gut kämpfen durfte!

     

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    Thomas (Mittwoch, 01 Mai 2013 11:26)

    Liebe Evi, liebe Lina, lieber Max!

    Wenn es früher in der Standesvertretung darum ging, ein Positionspapier oder einen Artikel zu verfassen, dann hatten Wolfgang und ich die Angewohnheit, den Text vor der Abgabe noch einmal dem jeweils anderen mit der Bitte zu schicken, noch einmal "drüberzulesen". Oft haben sich daraus neue Gedanken ergeben, die wir dann noch einarbeiten konnten. In der Betreffzeile des Emails stand dann nur "Lektor" und wir wussten, was zu tun war.
    Als es diesmal darum ging, einen Nachruf für Wolfgang in der Richterzeitung zu verfassen, fehlte der Lektor plötzlich. Du hast recht Lina: Das Gefühl der Sicherheit, wenn ich etwas mit deinem klugen, starken Papa besprochen hatte! Das werden wir jetzt nicht mehr tun können, zumindest nicht mehr so, wie wir es bisher gewohnt waren. Je näher wir ihm aber gestanden sind, desto besser werden wir selbst erkennen können, wie er etwas gesehen hätte und welche Entscheidung er getroffen hätte. Und eines weiß ich sicher: Dein posting hätte ihm sehr, sehr gut gefallen Lina!
    Den Nachruf schicke ich euch an Wolfgangs Stelle und hoffe, dass ihr daraus die hohe Wertschätzung erahnen könnt, die wir alle ihm entgegenbringen und wie sehr wir uns ihm verpflichtet fühlen.
    http://staatsanwaelte.at/node/143

     

     

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    Lina (Samstag, 27 April 2013 17:31)

    Hallo Papa!

    Du hast mich wieder mal ziemlich zum nachdenken gebracht. Wie du es halt schon so oft zu deinen Lebzeiten getan hast. Manchmal hat eine Aussage oder ein Argument von dir so lange an mir genagt, bis ich es verstanden habe. Und dadurch dann diese ganze Welt ein bisschen mehr. Du hast mir soviel beigebracht. Dass ich immer ich selbst sein soll. Du warst es! Auch wenn du mitten auf der Straße gestanden bist, jähzornig herum gebrüllt hast und deine Tochter sich in Grund und Boden geniert hat. Dir wars egal. Was raus muss, muss eben raus. Dafür hast du auch immer am aller herzlichsten gelacht.
    Und jetzt bist du weg und wir dürfen dich nie wieder lachen oder schreien hören. Und ich habe ganz große Angst, weil du ja immer alles wusstest. Am Ende des Tages habe ich mich immer sicher gefühlt, weil ich dich hatte, mein Ass im Ärmel. Meinen klugen, starken Papa.

    Aber wie als hättest du es geplant, hat mir auch dein Tod wieder soviel bewusst gemacht! Innerhalb kürzester Zeit hat sich die schreckliche Nachricht weit verbreitet, und alle die uns Nahe sind, haben Alles liegen und stehen lassen und sind uns noch näher gekommen. Unsere Handys haben durchgehend geläutet, Freunde sind zu uns gekommen um uns in den Arm zu nehmen und zu trösten. Um mit uns zu weinen und Geschichten zu erzählen. Jeder hat eine gute Geschichte von dir Papa, egal ob in deiner oder in meiner Generation! Du hast immer Eindruck hinterlassen! Du hast einfach gewusst was wirklich wichtig ist! Es sind die Menschen in unserem Leben. Genau die, die uns jetzt auffangen, in dieser schweren Zeit. Du warst immer so gern unter Leuten und ab und zu hast du dich auch zu unseren Freunden geschummelt, zur Jugend. Aber keine Sorge, es ist nicht mal wirklich aufgefallen!

    Danke Papa! Danke, dass du mich zu dem Menschen gemacht hast der ich jetzt bin. Danke, dass ich soviel von dir in mir habe!

    Den Rest besprechen wir zwei dann später unter vier Augen! Ich hab dich so lieb und werd dich für immer vermissen!

     

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    Jürgen (Donnerstag, 25 April 2013 09:09)

    Du wirst Winston Churchill treffen und ihm seinen "no sports"-Sager um die Ohren hauen, hoffentlich. Wirst ihm sagen, wie falsch er gelegen ist, welchen Schaden er damit angerichtet hat. "Schau wie alt ich geworden bin, und schau wie jung du gestorben bist", wird er sagen. Und du wirst hoffentlich mitten im Satz gehen. Einfach gehen, so wie du es manchmal getan hast, wenn dir Geschwafel zu oberflächlich, Smalltalk zu dämlich und Meinungen zu dumm waren. Der wird dir irgendwas von der Statistik nachrufen, du wirst ihn nicht einmal ignorieren. Deine Sport-Philosophie war die richtige, auch wenn sie nur deine und vor allem auch unsere Lebensqualität erhöht hat, nicht aber dein Leben verlängern konnte.
    Du wirst Sigmund Freud treffen. Nein, du wirst nicht ihn suchen, sondern er wird dich finden. Sag ihm, dass er endlich wieder einen Klon schicken soll, der den Menschen jene Ver- und Beklemmungen nimmt, die wir in nächtelangen Philosophiesitzungen ausgewunden haben. Ganz nebenbei haben wir dabei auch immer gleich die Welt neu erfunden, eine Welt, die dir viel klarer erschien als den meisten anderen. Das Verstehen dieser Welt war dein Beruf, lag dir im Blut. Ich hoffe, du triffst Joachim Fernau, dessen schräger Zugang zur Geschichte dieser Welt dein tiefes Verständnis für Zusammenhänge gehörig beeinflusst hat. Frag den Blitzgneißer unter den Historikern bei der Gelegenheit, warum du so früh gehen musstest.
    Du wirst Ovidus Naso treffen, ja, du wirst Ovid bei der Nase nehmen und ihn fragen, was er geraucht hat, bevor er all die Dinge schrieb, mit denen noch heute Generationen von Schülern gequält werden. Bedank dich leise bei ihm, auch in meinem Namen, weil er uns immerhin noch die Matura ermöglicht hat - ganz im Gegensatz zu seinen Kollegen Sallust, Cicero, Caesar und Plinius. Jene strafe mit Verachtung, solltest du ihnen begegnen.
    Halt dich nicht zu lang mit ukrainischer Misthaufen-Politik auf, wenn du den Barone triffst. Dreh lieber mit Tom Simpson eine Radrunde; der ist als ganz junger Mensch und regierender Weltmeister einst am Mount Ventoux tot vom Rad gefallen. Nein, die Welt ist nicht gerecht, nicht einmal die Radwelt, damals nicht und heute nicht, sonst säßest du heute noch im Sattel, Wolfgang.
    Lass die da oben deinen Jähzorn spüren, den du immer besser mit Selbstironie versüßt hast, je älter du wurdest. Deinen berechtigten Jähzorn über diese und andere Ungerechtigkeiten. Denn du warst einer der Aufrechten in dieser verkrümmten Zeit.

     

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    Heimo (Mittwoch, 24 April 2013 20:34)


    In einem dieser Hollywood-Kassenschlager spielt Brad Pitt einen schönen, coolen Tod und Anthony Hopkins einen tugendreichen und korrekten Medienzaren, der - wie in unseren Landen Jedermann - von dem dunklen Boten geholt wird. Die feine Ironie dieses Film "Rendezvous mit dem Tod" fällt mir ein, wenn ich an dich denke.

    Wo bist du jetzt auf einmal? Ich frage mich das, vor allem wenn ich so wie jetzt an meinem Schreibtisch sitze. Mir fallen mir unsere Auseinandersetzungen im Training ein, unser Reifenwechsel an meinem Auto auf der Tangente, mitten im Stoßverkehr, - da waren wir wirklich schnell, unser Philosophieren über die Veränderungen der Gesellschaft und unser Bike Trip in der Schweiz. Die 2000 Meter hohe Bettmeralp hatten wir mehr oder weniger keuchend erklommen und sind nach verdienter Ruhepause weiter zum Großen Aletschgletscher aufgebrochen. Wir starteten nebeneinander zur Weiterfahrt, -Norbert einige Meter hinter uns - nicht einmal Schritt-Tempo und du kippst in Zeitlupe über den Lenker, der Boden gab unter deinem Vorderrad nach und dein Schlüsselbein war gebrochen. Die erzwungene Retourfahrt war dann noch mit meiner blutigen Brezn garniert.

    Respekt und Anerkennung, das ist es was ich dir gegenüber empfand, - und immer wenn wir uns unterhalten haben gab es keine Anlaufzeit. Natürlich hast du dich für mich verändert, aber den Staatsanwalt sah man dir nicht an, du trugst ihn nicht gewerbsmäßig vor dir her, eher den Typen der sich selbst viel abverlangt. Manchmal dachte ich daran, dass du dir vielleicht in deinen naivsten Träumen ausmalst, dass du dir für dein Leben etwas sinnvolles abschauen kannst von den hartgesottenen und leichtlebigen Charakteren, die ständig auf der Bühne deines Berufslebens auftreten. Für mich wurdest du mit wachsender Souveränität nicht abgebrüht, eher dünnhäutiger.
    Jetzt bin ich ziemlich sicher, dass es dir dort, wo du zur Zeit bist, sehr gut geht.

    Am Ende des Eingangs erwähnten Films fragt der gute Mensch Hopkins seinen sanften Tod, der ihm in fast österreichischer Weise eine nicht vorgesehene Frist eingeräumt hat: Muss ich mich jetzt fürchten? Der Tod lächelt: Nicht jemand wie du!

    Aber Wolfgang, wem sage ich das!

    Also, auf bald.
    Heimo

     

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    Alexander Spiess (Sonntag, 21 April 2013 18:11)

    Email vom 18. April 2013:

    Liebe Freundesrunde,

    ich habe heute in der Nacht von Evi die sehr traurige Aufgabe übernommen, Euch leider eine unglaublich schreckliche, unfassbare Nachricht übermitteln zu müssen.
    Mit einigen konnte ich bereits telefonieren bzw. wurde auch schon weitertelefoniert.

    Gestern abends gegen Ende einer etwa zweistündigen Radrennrunde, am Donautreppelweg zwischen Korneuburg und Langenzersdorf, ist Wolfgang plötzlich liegengeblieben. Die 3 Mitfahrenden Otto Weinmayr, Martin Hampel und Peter Scheiblauer haben es gleich bemerkt und haben sich um ihn gekümmert, zufällig war auch sofort ein Rad fahrender Arzt zur Stelle und hat gleich mit der Reanimation begonnen. Die eintreffenden Notärzte haben alles versucht und Wolfgang ist mit dem Hubschrauber nach St. Pölten geflogen worden, wo noch weitere 1 ½ Stunden alles versucht wurde.

    Leider konnte die Ärzte Wolfgang nicht mehr helfen. Sein Herz hat nicht mehr angefangen zu schlagen. Es ist unfassbar für mich und sicher für uns alle. Ich weiß nicht was ich an dieser Stelle noch schreiben soll. Außer, dass mir die Tränen aus den Augen rinnen. Dass ich und wir alle nicht verstehen, warum sein starkes Sportlerherz aufgehört hat, zu schlagen.

    Ein Herz- oder Lungeninfarkt ist eine mögliche Ursache, aber es werden erst noch genaue Untersuchungen gemacht.

    Noch während der Reanimation hat mich Peter angerufen und ich konnte Gerhard erreichen, der gleich gemeinsam mit Karin und Evi nach St. Pölten fuhr. Evi hat die unfassbare Nachricht telefonisch auf der Fahrt nach St. Pölten erhalten. Auch Liz und ich sind dann ins Krankenhaus gekommen. Gemeinsam sind wir dagestanden, haben wir uns verabschiedet, geweint, das Ganze nicht glauben können, uns alle möglichen Fragen gestellt. Evi, Gerhard und Karin sind nach Brunn gefahren um Max, Lina, Lisa, Lukas, Paula und Lukas Freundin die traurige Nachricht zu überbringen und zusammen zu sitzen. Wir sind auch noch mitgekommen.

    Das Zusammensitzen, glaube ich, hat fürs Erste etwas geholfen, wir haben uns gegenseitig getröstet und alle waren zumindest nach außen hin halbwegs gefasst. Wir konnten auch über Positives sprechen auch darüber, dass Wolfgang mit großer Begeisterung das Rennradfahren wieder entdeckt hat und ihm das Schicksal in einem schönen Moment ereilt hat.

    Evi war in den ersten, schweren Stunden sehr stark und hat vor allem auch an die Kinder gedacht. Die Swobsi und Rapf Familien werden jedenfalls in den nächsten Tagen eng zusammenbleiben. Ich bin sicher, dass auch wir im Freundeskreis samt Kindern eine wertvollen Beitrag leisten werden können und in dieser schweren Zeit besonders zusammenstehen und Evi, Max und Lina und allen Familienangehörigen und uns allen Kraft geben können. Evi wird heute die Nachricht Wolfgangs Vater und Lotte überbringen müssen und auch sein Büro informieren. Silvia und Walter Kling sind jetzt vormittags bei Evi.

    Bitte um Entschuldigung, wenn ich nicht die passenden Worte gefunden habe sollte, Euch dies alles mitzuteilen oder nicht die richtigen Worte der Trauer, oder wenn ich was oder jemanden vergessen habe und an diejenigen die ich nicht anrufen konnte.

    Bis bald,

    Xandi

Kondolezbuch

  •    

    Familie Reiter Montag, 03 Juni 2013

    Liebe Evi, liebe Lina, lieber Max,
    auf diesem Weg möchten wir euch unsere aufrichtige und herzliche Anteilnahme aussprechen! Wir haben es erst später erfahren und können es noch nicht fassen!! Wolfgang wird uns stets in guter Erinnerung bleiben!! Euch wünschen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit!
    Liebe Grüße aus Rauris, Robert, Andrea, Michael und Verena

  •    

    Gerlinde Hofer

  • Samstag, 25 Mai 2013

    Liebe Evi und Kinder, ich möchte Euch meine Anteilnahme ausdrücken. Die Nachricht von Wolfgangs Tod hat mich sehr getroffen, auch wenn ich Euch nicht so nahe stand, wie Regine. In meiner Jugend habe ich einige Skitage mit Euch verbracht und kannte Wolfgang als sehr sportlichen und ehrgeizigen Mann. Es ist einfach unfassbar, dass er so früh von dieser Welt gehen musste. Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft.
    Gerlinde

  •    

    Reinhard Preusser

  • Freitag, 10 Mai 2013

    Unsere allergrößte Anteilnahme! Viel Kraft in dieser schweren Zeit wünschen Euch von ganzem Herzen
    Reinhard und Familie!

  •    

    Rechtsanwaltskammer Burgenland Freitag, 10 Mai 2013

    Plötzlich aus einem blühenden und erfolgreichen Leben gerissen, der Tod von Wolfgang Swoboda war ein grosser Schock. Wir verlieren einen aufrechten und geradlinigen Menschen, einen guten Behördenleiter und einen großen Sportsmann.
    Ich entbiete den Angehörigen mein aufrichtiges Beileid.
    Thomas Schreiner

  •    

    Katja Mittwoch, 08 Mai 2013

    Liebe Evi und Familie!
    Auch wenn ich Euren Wolfgang nur einmal kennenlernen konnte, war es wunderbar anzusehen wie glücklich ihr gewirkt habt. Ein Vorbild für jede Beziehung!
    Ich schicke Euch viel Kraft für diese schwere Zeit. Mein tiefstes Mitgefühl.
    Katja

  • Hanser Anda Dienstag, 07 Mai 2013

    Alles hat seine Zeit.
    Es gibt eine Zeit der Stille,
    eine Zeit des Schmerzes
    und der Trauer,
    aber auch eine Zeit
    der dankbaren Erinnerungen.

    Gerne denke ich an die schönen Bergtouren mit Wolfgang und seinen Freunden (Großglockner, Großvenediger, Wilspitze, Sextener Stein...)zurück.

    Der Familie und all seinen Freunden viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.

    Hanser Anda mit Familie
    aus Kals am Großglockner

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    Alexander Pflaum Dienstag, 07 Mai 2013

    Wolfgang war ein gescheiter und sportlicher Bergfreund, ich kann nur Gutes über ihn sagen

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    Reinhard Hinger Dienstag, 07 Mai 2013

    Schon als wir uns als Richteramtsanwärter kennenlernten, hattest du das Charisma, das die Trauer begleitet und in der Erinnerung weiterleben wird.

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    Norbert Reinwald Dienstag, 07 Mai 2013

    Als ich vor zwei Wochen nach einer Besprechung das BMJ verließ, ahnte ich noch nicht, wem die schwarze Fahne vor dem Gebäude galt. Und als ich es kurz darauf erfuhr, war ich fassunglos, obwohl ich Dr. Swoboda nur aus wenigen - beruflichen - Begegnungen kannte, in denen er sich stets als konzilianter und Neuem gegenüber aufgeschlossener Diskussionspartner erwies.
    Die Texte und Bilder hier bestätigen diesen Eindruck und lassen erahnen, wie groß der Verlust jener ist, die ihm nahe standen. Möge der Schmerz sich eines Tages in Dankbarkeit für die verbrachten Stunden wandeln.

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    Werner Zinkl Montag, 06 Mai 2013

    Lieber Wolfgang!
    Immer noch fassungslos müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Du nicht mehr unter uns bist.
    Du hast jede Begegnung durch Dein enormes Fachwissen, Deine pointierten Formulierungen und Deinen Charme bereichert. Dein unermüdlicher Einsatz für standespolitische Anliegen wird uns fehlen.
    Wir danken Dir für das Stück des Weges, das wir gemeinsam mit Dir gehen durften.
    Unsere Anteilnahme gilt Deiner Familie.

    Das Präsidium der Richtervereinigung
    Werner, Manfred, Charlotte und Geri

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    Werner & Waltraud Samstag, 04 Mai 2013

    Liebe Evi, liebe Kinder
    Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Wolfgang erfahren.
    Uns fehlen einfach die Worte um über das Unbegreifliche zu schreiben. So dürfen wir Euch mit dem Satz:
    "Mit dem. Tod eines geliebten Menschen verliert man Vieles, aber niemals die mit ihm verbrachte Zeit"
    Hoffnung und Kraft für die Zukunft geben.

    Wir werden Wolfgang in Erinnerung behalten wie wir ihn immer wieder erlebt haben, herzlich, interessiert und offen für andere Ideen.

    Wir Bedauern sehr, dass wir an der Trauerfeier nicht teilnehmen können, da wir auf einer mehrtägigen, bereits gebuchten Gruppenreise sind.
    Unser Gedanken sind bei Euch und unser Mitgefühl gehört Euch und Euren Lieben.
    Waltraud & Werner

  • Freunde Donnerstag, 02 Mai 2013

    Ich glaube ich spreche für uns alle wenn ich sage das uns die schlimme Nachricht sehr tief getroffen hat.
    Dies liegt einerseits daran das wir euch -Max und Lina- zu unserern engsten Freunden zählen dürfen und uns euer Wohl natürlich sehr am Herzen liegt und wir mit euch lachen, leben, weinen und eben auch trauern...

    Unsere Trauer begründet sich jedoch auch daraus das euer Papa einfach ein super Mensch war der auch mit unserer Generation sehr gut zurecht kam, den einfach jeder mochte und der durch seine lustige, freundliche und offene Art immer ein gern gesehener Gast und Sportlerkollege war für viele von uns war...

    Es war auch immer sehr schön mitanzusehen wieviele Gemeinsamkeiten euch 2 mit Wolfgang verbinden und das schöne daran ist das dies auch immer so bleiben wird...

    Ein Verlust wie dieser ist mit Worten wahrscheinlich kaum zu beschreiben und für viele von uns sicher auch nicht nachvollziehbar...

    Liebe Evi, liebe Lina und lieber Max unser Mitgefühl gilt natürlich euch und euerer Familie ...

    Wenn ihr uns braucht wir sind für euch da!

    xxx eure Freunde!

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    Walter Pilgermair und Brigitte Loderbauer, Innsbruck Dienstag, 30 April 2013

    Lieber Wolfgang,
    wir haben Dich in der ersten Zeit Deiner verdienstvollen Tätigkeit an der Spitze der staatsanwaltschaftlichen Standesvertretung begleitet, Gitti länger, ich kürzer. In den letzten Jahren sind wir uns noch bei großen Veranstaltungen der Justiz begegnet. Zuletzt haben wir vom 7. bis 9. April gemeinsam mit Dir bei einem Managementseminar in Kirchberg in Tirol teilgenommen. Du warst dort beruflich fundiert und engagiert wie immer und auch persönlich gewinnend und authentisch wie immer.
    So behalten wir Dich auch in lebendiger, dankbarer Erinnerung.
    Unser Mitgefühl gilt Deiner Familie. Du hast uns in Kirchberg im persönlichen Gespräch vermittelt, wie sehr Du Deinen Lieben verbunden warst.
    Walter und Gitti aus Innsbruck

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    Staatsanwaltschaft Eisenstadt Dienstag, 30 April 2013

    Wenn die Sonne des Lebens untergeht,
    leuchten die Sterne der Erinnerung.

    Wir haben plötzlich und unerwartet nicht nur unseren Chef sondern auch einen herausragenden Menschen verloren.
    Deine berufliche Familie drückt den Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid aus.
    Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt

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    Schwanzer Dr. Ewald Montag, 29 April 2013

    Unglaublich mit welcher Wucht eine solche böse Nachricht einfährt!
    Wir haben uns lange nicht gesehen, aber ich habe immer wieder daran gedacht, dass ich ohne unsere Lernwettkämpfe von Staatsprüfung zu Staatsprüfung, von Riorosum zu Rigorosum vielleicht heute noch studieren würde... Ich habe mich an Dich anhngen dürfen, dich den Reiferen, Ernsteren, Lustigeren - Danke!
    Dir liebe Evi und Euren Kindern gilt mein ganzes Mitgefühl. Lina hat einfach Recht: Du, Wolfgang, hast Eindruck hinterlassen!

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    Mag Kurt Demler Sonntag, 28 April 2013

    Ich durfte bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg Wolfgangs Ausbildner
    sein. Er war einer der besten Richteramtsanwärter, die ich je auszubilden hatte, und hat dann ja auch seinen Fähigkeiten entsprechend Karriere gemacht.Leider haben wir uns dann nur gelegentlich bei Tagungen und anderen beruflichen Ereignissen viel zu selten gesehen.
    Sein Tod macht mich tief betroffen.
    Mein Mitgefühl gilt allen, die um diesen hervorragenden Menschen trauern.

    Kurt Demler

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    Doris Pikisch Samstag, 27 April 2013

    Ich entzünde eine Kerze der stillen Anteilnahme und schicke der Familie und den Freunden viel Kraft für diese schwere Zeit!

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    Hermann Samstag, 27 April 2013

    Wolfgang! Deine Diskussionsbeiträge, Deine nicht zu überhörende Stimme und, Deine Sicht der Dinge zu erfahren, werden mir fehlen. Wir werden auch nicht noch einmal - jetzt ist es sicher - auf den Schoberstein gehen. Das macht mich traurig - mit Deiner Familie, Deinen Angehörigen und Freunden.
    Hermann

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    Barbara Schwarz, StA Graz Freitag, 26 April 2013

    Wer Wolfgang von Tagungen der Standesvertretung und von diversen Seminaren kannte, wird nie seinen unerschütterlichen Humor und seine Geradlinigkeit vergessen. Er hat sich nie verbogen, auch wenn es manchmal schwierig wurde. Und er hat uns jungen Kollegen immer Mut gemacht, den eigenen Weg zu gehen.
    Wenn das jüngste Gericht einen Staatsanwalt braucht, ein gerechterer ist nicht zu finden.
    Barbara Schwarz

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    Dieter Leni Gründorfer Donnerstag, 25 April 2013

    Liebe Evi,
    die schockierende Nachricht vom plötzlichen Ableben Wolfgangs hat uns beide tief getroffen.
    Wenn ich auch weiß, dass in Augenblicken in denen man dem Unfassbaren gegenübersteht, Worte des Trostes das Leid des Verlustes nur sehr gering zu lindern vermögen, wollen wir Dir, Lisa und Max unser tiefstes Beileid ausdrücken.
    Wenn wir die in irgendeiner Weise behilflich sein können, lass es uns bitte wissen.

    Dieter & Leni

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    Heimo Mittwoch, 24 April 2013

    Man weiß es, dass ganz nahe stehende Menschen irgendwann sterben. Diesen Gedanken verdrängt man und sieht es rationell.

    Wenn es geschieht, trifft es wie ein Keulenschlag, so wie dich liebe Evi und deine Familie.

    Es gilt den Tod aus einer anderen Perspektive zu betrachten, nicht als einen drohenden Fremden, sondern als erwarteten Gefährten.
    Das Leben bekommt andere Bedeutung, mehr Selbstverständnis für Endlichkeit, - für die Grenzen unsere Zeit.

    In Wirklichkeit gibt es nur ein nur eine Arznei gegen Traurigkeit, den Dank.

    Ich denke an Euch, bin bei Euch und wünsche, dass Ihr diese schwere Zeit gut überstehst.

    Dir und deiner Familie mein aufrichtiges und herzliches Beileid zum so unerwarteten Tod von Wolfgang.

    Heimo